Erfolg in der EU: End the Cage - Beschlossen!
Schafe frej

Am 10.06.2021 hat das EU-Parlament mit überwältigender Mehrheit ein Verbot der Käfighaltung für Tiere in der EU beschlossen.
Dank der Initiative “End the Cage”, die auch hier im Fediverse zum Glück für die Tiere Unterstützer fand.
Dank an alle Unterstützer auf diesem Weg!
Mehr zum Beschluß und seiner leider noch länger dauernden, endgültigen Umsetzung bis 2027 gibt es hier
Schweine hinter Gitter
Schluß mit Tierqual in Käfigen in der EU bis 2027!

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Artikel auf Diaspora

End The Cage in Vorbereitung zur EU-Bürgerinitiative


Schweine in Käfigen

Vor 2 Jahren rief eine die EU-Petition “End the Cage – Schluß mit Käfighaltung” dazu auf, Käfighaltung von Tieren zu beenden.
Viele haben unterschrieben, auch auf Diaspora veröffentlichte ich den Aufruf. Ein Jahr später kam der Erfolg, daß 1,5 Milliionen Unterschriften gesammelt wurden und der Weg nun frei wurde für die EU-Initiative.

Die Behörden-Mühlen mahlen bekanntlich langsam.
Nun Anfang 2021 ist die EU-Initiative in Vorbereitung.
“Mit der Europäischen Bürgerinitiative „Schluss mit der Käfighaltung“ (End the Cage Age) wird die Kommission aufgefordert, Rechtsvorschriften vorzuschlagen, die ein Verbot der Verwendung von Käfigen für Nutztiere (z. B. Legehennen, Kaninchen, Schweine, Kälber) vorsehen. Die Organisatoren wollen dem von ihnen als unmenschlich gegenüber diesen Tieren bezeichneten Verhalten ein Ende setzen.” (Zitat)
Politische Prozesse als Weg durch die Instanzen dauern sehr lange und Initiativen brauchen einen langen Atem.
Und Unterstützer – die es hier im Netzwerkt bestimmt gab und gibt.

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Artikel auf Diaspora

Wieder Tierquälerei an Hühnern und wieder kommt die Kontrolle zu spät – Jetzt dagegen aktiv werden!

Das Tierschutzbüro hat im September 2019 Tierquälereien an Hühnern in einem Bio-Betrieb dokumentiert und angezeigt.
“Wir haben umgehend Strafanzeige gegen den Betrieb gestellt und das Niedersächsische Ministerium für Landwirtschaft in Hannover, das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit sowie die Bio-Zertifizierungsstelle und das zuständige Veterinäramt informiert.”
(Zitat: Meldung Tierschutzbüro )
Verschiedene Medien wie WDR, NDR, taz oder Süddeutsche Zeitung hatten hierüber berichtet.

“Wie jetzt” (Stand: 13.Oktober 2019) “die Staatsanwaltschaft Oldenburg uns mitteilte, wurden die Ermittlungen aufgenommen
(AZ NZS 1103 Js 60231/19). Neben der Staatsanwaltschaft hatten wir auch eine Anzeige bei der zuständigen Veterinärbehörde erstattet, diese hat jedoch nach aktuellen Pressemeldungen erst mehrere Tage nach Eingang unserer Anzeige eine Kontrolle durchgeführt und dabei offenbar “nur kleine Mängel” festgestellt. Der Tierhalter hatte so also mehr als genug Zeit, alle Spuren zu beseitigen. Unsere Bilder belegen jedoch klare Verstöße und Tierquälerei. Die Staatsanwaltschaft wird nun hoffentlich basierend auf unseren Bildern ermitteln, denn diese sind authentisch und nachweislich aus dem angezeigten Stall.”
(Zitat: Newsletter-Tierschutzbüro)

Aktiv gegen Tierquälerei
Bild-Quelle: tierschutzbüro.de

“Doch leider haben wir in den vergangen Jahren oft die Erfahrung machen müssen, dass unsere Anzeigen nicht zu den gewünschten Sanktionen führen und sogar oft einfach eingestellt werden. Wir lernen somit daraus, dass wir alle diesem ausbeuterischem System der Nutztierindustrie nur durch unser eigenes Handeln entgegnen können”
(Zitat: Newsletter-Tierschutzbüro)

Was Eier betrifft, so mag eine vegane Lebensweise tatsächlich den hiesigen Hühnern helfen.
Viel schlimmer jedoch ist die Tatsache, daß Deutschland ein Exportland für Tiere und Tierprodukte ist.
Dies in Zukunft zu verhindern ist nur möglich durch einen Wechsel in der politischen Führung!
Macht den Parteien Dampf, daß sie Exporte von Tieren und Tierprodukten stark reduzieren, entweder direkt oder indirekt durch verhindernde Rahmenbedingungen, die für exportorientierte Betriebe das Geschäft uninteressant machen.

Leider gerät im Zuge der CO2-Klima-Debatten die deutsche Nutztierhaltung mit ihrer systembedingten Tierqälerei völlig aus dem öffentlichen Blick der Medien.
Dabei ist die Landwirtschaft mit der meist schändlichen Nutztierhaltung ein großer CO2-Erzeuger.

Und sie ist eben auch oft an tierquälerischen Handlungen beteiligt, denen in der Regel nicht ausreichend nachgegangen wird und die durch politische Rahmenbedingungen vermutlich gewollt unentdeckt bleiben oder straffrei ausgehen!
Selbst ganz offensichtliche und bekannte Tierquälereien wie das betäubungslose Kastrieren von männlichen Eber-Babys oder die
folterähnliche Kastenstand-Haltung für Sauen wird trotz Verbot politisch weiter geduldet und die Politiker lassen sich von den
passiv-aggressiven Verhaltensweisen der Betreiber auf der Nase herum tanzen.
Hier scheint sich ein weitgehendst rechtsfreier Raum zu gestalten und zu erhalten.
Das dürfen wir im Namen der Tiere nicht hinnehmen!

Bei all der Gleichgültigkeit, politischer Demoralisierung und Verzweiflung, die einem beim Thema Tierquälerei an Nutztieren entgegenschlägt, so ist doch positiv zu beobachten, daß die Händler Edeka und Marktkauf, die von dem tierquälerischen Hühnerhof beliefert wurden, die Eier sofort aus dem Sortiment nahmen.
Auch andere Discounter taten dies in der jüngsten Vergangenheit, wenn sie aus verlässlicher Quelle informiert wurden.

  • Öffentlich Aufrufe an Discounter zum Stop des Verkaufs von Tierprodukten aus tierquälerischer Haltung können wirken.
  • Wir müssen sie nur stellen bzw. unterstützen.
  • Das können auch diejenigen machen, die aus persönlichen Gründen nicht bereit sind, vegan zu leben aber etwas gegen die Tierqälereien unternehmen wollen.
  • Politikern mailen und fragen, was sie gegen die Rechtsbrüche gegen das Tierschutzgesetz zeitnah wirksam unternehmen werden.
  • Discounter auffordern Produkte aus bekannter Tierqual-Haltung zu entfernen.
  • Im Geschäft fragen, woher ein Tier-Produkt kommt und ob es den Tieren gut ging (Sensibilisierung der Händler fordern!)
  • Newsletter lesen von Verbänden wie z.B. dem [Tierschutzbüro](https://www.tierschutzbuero.de/aknewsletter/) oder [AnimalRightsWatch](https://www.ariwa.org/newsletter/) und deren Informationen und Recherchen im Bekannten- und Kollegenkreis verbreiten sowie in sozialen Medien, damit die Rechtsverstöße bekannt werden und das System der Verschwiegenheit gebrochen wird.
  • Wer schon vegan lebt kann dafür werben und neuen Veganern den Start erleichtern mit Tips und eigenen Erfahrungen.

Es gibt gewiss noch mehr, was wir tun können, diese Liste soll nur eine Anregung sein, um AKTIV zu werden statt deprimiert den Kopf in den Sand zu stecken.

MACH MIT!

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Newsletter – Deutsches Tierschutzbüro e.V.

Schweinekäfighaltung

Erfolg: EU-Petition erreicht über 1,5 Millionen Unterschriften gegen Käfighaltung
Riesenerfolg für die EU-weite Bürgerinitiative „End the Cage Age“: Am gestrigen Mittwoch, 11. September 2019, endete Europas bisher größte Bürgerbewegung für Nutztiere mit über 1,5 Millionen gesammelten Unterschriften. Das sind rund 500.000 mehr, als für eine erfolgreiche Europäische Bürgerinitiative benötigt werden. Ziel der Kampagne ist die EU-weite Beendigung der Käfighaltung von landwirtschaftlich gehaltenen Tieren. Die Stimmen dafür wurden in den vergangenen zwölf Monaten gesammelt. Jetzt muss sich die EU-Kommission verpflichtend mit den Forderungen der Bürgerinitiative beschäftigen – daran geht kein Weg vorbei!
Der erfolgreiche Abschluss der Bürgerinitiative ist das Ergebnis der Zusammenarbeit einer breiten Koalition von internationalen Tierschutz- und Tierrechtsorganisationen, an der wir uns natürlich auch beteiligt haben.

Die Anzahl der gesammelten Unterschriften muss noch im Rahmen eines offiziellen Prozesses auf ihre Gültigkeit geprüft werden. An dieser Stelle möchten wir Ihnen allen, die sich auch an der Petition beteiligt haben herzlich DANKE sagen. Nur mit Ihrer Unterstützung konnten wir in Deutschland so viele wichtige Unterschriften für die Tiere sammeln.

Die Organisatoren der Bürgerinitiative schätzen derzeit, dass allein in Deutschland rund 500.000 Bürgerinnen und Bürger die Petition unterzeichnet haben – das ist mehr als ein Drittel aller EU-weit gesammelten Unterschriften.
Über 1,5 Millionen EU-Bürger sprechen sich gemeinsam gegen die Käfighaltung von Tieren aus, die Europäische Union darf diese Stimmen für mehr Tierschutz und mehr Tierrechte nicht überhören und muss nun endlich handeln. Denn dieses überwältigende Ergebnis zeigt, dass die Menschen Europas für einen Wandel in der landwirtschaftlichen Tierhaltung eintreten. Haltungssysteme, in denen Tiere Tag für Tag leiden und systematisch krankgemacht werden, müssen der Vergangenheit angehören. Ein Leben im Käfig ist kein Leben.

(Zitat:deutsches Tierschutzbüro Newsletter, Link unbekannt)

Vielen Dank an Alle hier, die mitgeholfen haben durch ihren Eintrag oder Weiterverteilen des Aufrufs 🤗

Käfighaltung beenden – Deutsches Tierschutzbüro e.V. https://tierschutzbuero.endthecageage.eu/


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