#Tierqälerei bei #Westfleisch:
https://www.tierschutzbuero.de/westfleisch-skandal/

“Westfleisch verkauft sein Rinder- und Schweinefleisch sowohl direkt als auch über seine zahlreichen Tochterunternehmen (unter anderem Gustoland und WestfalenLand) und hat damit in der Vergangenheit Discounter wie Aldi Nord, Aldi Süd, Lidl, Penny, Netto und Norma beliefert. Zu den von Westfleisch beziehungsweise von seinen Tochterunternehmen belieferten Marken zählen unter anderem “Meine Metzgerei” von Aldi Nord und Aldi Süd, “Landjunker” und “Deluxe” von Lidl sowie „Gut Ponholz“ von Netto. Auch das Großhandelsunternehmen Metro wird von Westfleisch beliefert. In Nordrhein-Westfalen kooperiert Westfleisch zudem mit dem Lebensmittelunternehmen Fleischhof Rasting und beliefert darüber die Supermarktketten EDEKA und Marktkauf in der Rhein-Ruhr-Region.” Quelle: s.o.

Nur gesellschaftlich Ächtung kann etwas bewirken – bitte teilen.
Die Tiere danken!

Es geht nicht mehr darum, ob in der #industriellen #Agrar-Tierhaltung gequält wird, sondern wann wieder etwas aufgedeckt wird von dieser dort üblichen #Tierquälerei.

Wer ernsthaft glaubt, qualfreies #Fleisch aus industrieller Tierhaltung zu bekommen, träumt.

55700 Tiere verbrannten in der Schweinemast-Anlage in Alt-Tellin, Greenpeace-Plakat mit Aufschrift Schluß mit dem Schweinesystem hängt an den Futtertürmen, davor sind verbrannte Überreste und Ruine der Anlage zu sehen
Junge Schweine werden gedrängt mit einer Art Schublade in einen großen Tiertransporter verladen.
(Foto: Wikimedia Commons, Izvora, CC BY-SA 4.0 , ethikguide.org)

Seit 1990 gibt es nur 8 Millionen weniger Schweine in der dt. Schweinehaltung.
8 Millionen, denen Qual im Leben, beim Transport und bei der Schlachtung erspart blieben, weil keiner sie essen wollte.
Aber es gibt immer noch 22,3 Millionen Schweine, die das Glück nicht haben.
Die armen Scheinemütter in ihren Ganzkörperkäfigen mitgezählt.
Es reicht noch nicht: esst kein/weniger Tierfleisch.
Die Tiere danken 🐷 🐮 🐓 🐣 🐰 🐙 🐟 🦗

fr.de/wirtschaft/niedrigster-s

Immerhin ein kleiner Fortschritt:
vegconomist.de/politik-gesells

Was nicht sein darf – Alt Tellin:
https://www.greenpeace.de/biodiversitaet/landwirtschaft/tierhaltung/mahnmal-verfehlter-politik

Wenn Tiernahrung in unseren Ställen woanders Menschen verhungern lässt:
Fleischproduktion verursacht weltweit Menschen-Hunger und Tier-Leid

Wenn die Menschen warten, bis Schweine und Rinder genügend Futter haben....

Wenn die Menschen warten, bis Schweine und Rinder genügend Futter haben....

“Wenn die Menschen warten müssen, bis Schweine und Rinder genügend Futter haben, werden sie ein Jahr lang verhungern, bevor sie Fleisch im Überfluss haben.“

Hindhede, M., 1920

 

Im ersten Weltkrieg drohte eine große Hunger-Krise in Dänemark. So beschloß die dänische Regierung auf Anraten des dänischen Arztes und Ernährungswissenschaftlers Mikkel Hindhede, den Schweinebestand um 80 Prozent zu reduzieren, den Milchkuhbestand um ein Drittel und das Getreide aus der Bierherstellung  sowie die Kartoffeln aus der Schnapsproduktion zu nehmen. Die Dänen hatten dadurch genügend Abauflächen für ihre eigene Ernährung und ausreichend Feldfrüchte zum Essen.

Wenn die Menschen warten, bis Schweine und Rinder genügend Futter haben....

Nicht nur, daß eine Hunger-Krise ausblieb, sondern die Dänen ernährten sich lt. Hindehede in der Zeit auch gesünder.  In dieser Zeit sanken die Todesfälle der von ihm untersuchten Krankheiten um 34 Prozent. Daraus schlußfolgerte der Wissenschafter: “Die Menschen müssen zuerst Brot, Kartoffeln und Kohl in ausreichender Menge haben, und dann etwas Milch. Fleisch ist die letzte Anforderung, die erfüllt werden muss.”

Wenn die Menschen warten, bis Schweine und Rinder genügend Futter haben....

Angesichts der zu erwartenden Hunger-Gefahr 2022 in ärmeren Ländern auf Grund des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine wäre es ratsam, Hindehedes und Dänemarks Erfahrungen in diesem Bereich mehr zu berücksichtigen.

Die Flächenverbräuche  für Futtermittel je Kilogramm Produkt in der Tierhaltung können derzeit so aussehen:
Rindfleisch: 27–49 m2 ,
Schweinefleisch: 9–12 m2 ,
Geflügelfleisch: 8–10 m2 ,
Milch: 1–2 m 2 und
Eier: 4–6 m 2 .
Grundlage von de Vries und de Boer (2010) , analog Schlatzer (2010) , Leeschen et al. (2011)
(Quelle: https://www.wwf.de/fileadmin/user_upload/WWF_Fleischkonsum_web.pdf)

Ein erster Schritt hin zu einer Nutzung der Anbauflächen für die direkte menschliche Ernährung kann darin bestehen, die Mehrwertsteuer auf Gemüse und Obst zu reduzieren bzw. nach Vorschlag der Verbraucherzentrale sie sogar völlig abzuschaffen für diese Produkte. Dadurch kann nicht nur eine nationale sondern in ihren Auswirkungen auch eine globale Lenkungswirkung entstehen. Die nationale Nachfrage nach Gemüse und Obst steigt. Die Anbauflächen in Deutschland werden vermehrt für direkte menschliche Ernährung genutzt. Auch für Weizen, das in den ärmeren Ländern so dringend benötigt wird. Anbauflächen für Tierfutter werden weniger und die Haltung sogenannter Nutztiere geht automatisch zurück.
Die Anbauflächen für Import-Soja für Wenn die Menschen warten, bis Schweine und Rinder genügend Futter haben....Tierfuttermittel werden ebenfalls weniger, da weniger Tierfutter benötigt wird. Es dient somit auch zum  Schutz des Amazonas-Urwald und anderer schützenswerter Biotope. Ebenso gibt es weniger Emissionsausstoß, wenn weniger Transport-Schiffe quer über den Atlantik für Sojatransporte unterwegs sind. Exportpreise für Tierfleisch werden teuer, somit nicht mehr lohnenswert und dieser für Tiere grausame Wirtschaftszweig findet hoffentlich bald ein Ende.

Wer es so gar nicht ohne Fleisch aushält, für den gibt es auch Licht am Horizont.

Wenn die Menschen warten, bis Schweine und Rinder genügend Futter haben....

 

Für mehr Informationen:

NABU-Agrar-Blog: Weniger Fleisch, mehr Ernährungssicherheit – wie Dänemark mit einer pflanzenbetonten Ernährung einer Hungersnot zuvorkam

Abgewendete Hungersnot in Dänemark durch Ernährungsumstellung

https://www.wwf.de/fileadmin/user_upload/WWF_Fleischkonsum_web.pdf

https://www.quarks.de/gesundheit/ernaehrung/wann-wir-endlich-fleisch-essen-fuer-das-kein-tier-mehr-leiden-muss/

Fleischproduktion verursacht weltweit Menschen-Hunger und Tier-Leid

 

 

 

Fleischproduktion verursacht weltweit Menschen-Hunger und Tier-Leid

Angesichts der Folgen durch den russischen Krieg gegen die Ukraine mit all seinen Folgen wird deutlich, daß die Produktion von Tierfleisch weltweit zu Hunger bei den Menschen führt und durch Massentierhaltung zu Leid bei den Tieren.

Fleischproduktion verursacht weltweit Menschen-Hunger und Tier-Leid
Manchem Leser erschließt sich oft nicht, was denn nun das Schnitzel mit dem Krieg in Europa zu tun haben soll.
Durch das notwendige Futter für die Tiere muß weltweit viel Getreide gepflanzt werden. Diese Flächen stehen dann für die menschliche Ernährung nicht mehr zur Verfügung. Würden auf den selben Flächen nur für die menschliche Ernährung (ohne Umweg über die Verdauung der Tiere) Getreide angebaut und geerntet werden, würde ein Großteil der jetzigen Ernteausfälle in der Ukraine und Russland ausgeglichen werden.
Das heißt: weniger Fleisch auf unseren Tellern führt zu mehr gesättigten Menschen auf der ganzen Welt.

Fleischproduktion verursacht weltweit Menschen-Hunger und Tier-Leid
Auch Milchprodukte sind damit verkünpft, da auch Kühe ihr Futter aus Getreide benötigen.

 

Entwicklungministerin Schulze sagt: „Getreide gehört zuallererst auf den Tisch – und zwar ohne den Umweg über den Futtertrog. Damit ein geschlachtetes Schwein eine Kalorie liefert, muss es zu Lebzeiten drei Kalorien pflanzliche Nahrung vertilgen. 60 Prozent des weltweit produzierten Maises wird an Tiere verfüttert, in der EU ist es bei Weizen ähnlich.“ Eine Reduzierung von 30% der Tiere für Fleisch  würde dazu führen, Fleischproduktion verursacht weltweit Menschen-Hunger und Tier-Leiddaß ein Zehntel der deutschen Ackerfläche frei wird für 5 Millionen Tonnen Getreide.   Davon kann dann viel an heute schon hungernde Menschen in der Welt gegeben werden. Aber auch der Preis für Getreide würde nicht ganz so exorbitant steigen für all die Länder, deren Bewohner zwar nicht mehrheitlich bitterarm sind aber doch keine großen Sprünge machen können.

 

Fleischproduktion verursacht weltweit Menschen-Hunger und Tier-Leid
Credit:
© Lars Berg / Greenpeace

Unglaubliches Tierleid und massenhaftes Nitrat in den Gülle-Schwemmen aus der Massetierhaltung auf den Äckern sind weitere Probleme, deren Ausmaß inzwischen den meisten bekannt sein dürfte. Neu hinzugekommen ist lt. Greenpeace-Recherchen nun noch das Abwasser aus den Schlachthöfen, das viel zu viel an antibiotikaresistenten Keimen enthält, sogar gegen Notreserve-Antibiotika. Das plätschert dann fröhlich in irgendwelche Gräben oder sogar Badeseen in der Natur.

 

Überfällig ist also eine Agrar- und Ernährungswende!

Tierrechte.de hat nun einen Vorschlag für Maßnahmen zur Agrar- und Ernährungwende.
Hier geht es um:

1. Strategie für tier- und klimafreundliche Ernährungsformen

Fleischproduktion verursacht weltweit Menschen-Hunger und Tier-Leid
Original von tierrechte.de

2. Tierbestände drastisch reduzieren
3. Weg von der Tierhaltung: Umstiegswillige Landwirt:iInnen fördern
4. Forschungsförderung für tierlose Anbausysteme
5. Tierschutzrecht, Vollzug und Gerichtsbarkeit stärken
6. Agrarsubventionen ökologisieren
7. Schädliche Subventionen beenden
8. Ökosysteme renaturieren und pflegen
9. Schluss mit der Exportorientierung
10. Regionaler Anbau statt Soja-Importe

Genaueres dazu gibt es hier: https://www.tierrechte.de/wp-content/uploads/2022/03/2022_WegeAusDerTierhaltung.pdf

Fleischproduktion verursacht weltweit Menschen-Hunger und Tier-Leid

 

Wer schon mal mit dem Kochen ohne Tierprodukte anfangen will, läd sich umsonst das Tierrechtskochbuch herunter oder findet Rezepte dort.